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Steinmetz - Berufsfachschule

Die Ausbildung zum Steinmetz erfolgt in einer dreijährigen vollschulischen Ausbildung. Die Schule ist schulgeldfrei.

Ausbildungsinhalte der Steinmetze

Im fachpraktischen Unterricht werden im ersten Jahr Flächen- und Profilarbeiten sowie Techniken der Schriften in Stein vermittelt. Einfache Architekturteile werden nach Vorgaben hergestellt.

In Folge werden im zweiten Ausbildungsjahr Baluster, Maßwerke und Reliefs nach Vorgabe hergestellt. Projektarbeiten vom Entwurf zur Umsetzung finden ihre Anwendung Ein Beispiel war der Musterfriedhof in Schmitshausen. Ein Schüleraustausch mit der Partnerschule in Dijon findet einmal jährlich statt.

Im dritten Ausbildungsjahr wird die Übertragungstechnik einer Figur in Stein vermittelt und es wird mit den Schüler festgelegt ob für die Gesellenprüfung ein Steinmetz- oder ein Bildhauerstück gefertigt wird. Entsprechend werden nach eigenen Entwürfen Steinmetz Modelle Tonmodellen für das Gesellenstück gefertigt.

Die Schulabschlussprüfung führt zum qualifizierten Berufsabschluss Steinmetz und Steinbildhauer/in, der dem handwerklichen Gesellenbrief gleichgestellt ist.  

Wer bereits den qualifizierten Sekundarabschluss I ("Mittlere Reife") besitzt, kann durch Ergänzungsunterricht neben der Ausbildung die Fachhochschulreife erlangen.