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Steinmetze und die große Politik

Wer verbindet Kaiserslautern und Berlin? Die Steinmetze der MHK. Im Januar fuhren die Auszubildenden der BF STM 11 nach Berlin. Frau Winebrenner organisierte die Tour, Herr Reuter fuhr als Begleitung mit. Es begann mit der Hinreise in der ersten Klasse des ICE. Preislich ein wahres Schnäppchen und dazu besonders komfortabel.

In Berlin ging es zügig ins Hotel, das zentral gelegen war. Gleich am ersten Abend gönnte sich die Klasse den Film "Der Medicus" im frisch renovierten, legendären Kino Zoopalast. Hier fand der Einstieg in die Filmanalyse statt, die Thema in Herrn Reuters Deutschunterricht ist. Der Film mit seinen starken Bildern war in diesem gewaltigen Saal mit 850 Sitzplätzen ein wirklich beeindruckendes Erlebnis. Hier konnten alle das Medium Kino in seiner Bestform genießen.

Am nächsten Morgen erlebte die Klasse die obligatorische Stadtrundfahrt. Es ging zwei Stunden lang durch 100 ereignisreiche Jahre deutscher und Berliner Geschichte. Am Nachmittag teilten sich die Schülerinnen und Schüler auf, eine Gruppe besuchte das berühmte Pergamonmuseum, die anderen fuhren ins hochmoderne Deutsche Technikmuseum. Beides ist für Steinmetze, als Vertreter eines uralten und doch modernen und technischen Bauberufes, hochinteressant.

Am Freitagmorgen folgten alle der Einladung des Pfälzer Bundestagsabgeordneten Gustav Herzog in den Bundestag. Sie verfolgten hautnah eine Sitzung der Arbeitsgruppe Europa und konnten Herrn Herzog anschließend Fragen zur Arbeit des Bundestages und zur Politik allgemein stellen. Eine passende Gelegenheit, das Wissen aus Frau Winebrenners Sozialkundeunterricht live zu erleben. Auch frei gestaltete Zeit gab es ausreichend. Die Schüler nutzen diese ausgiebig, um die Bundeshauptstadt kennenzulernen.

Sowohl die Klasse, als auch die Lehrer empfanden diese Fahrt als sehr erfolgreich. Was die Bildung angeht ebenso, wie die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens ohne Zwänge. Beinahe schade, dass die Klasse bald schon ihre Abschlussprüfung macht, ins Berufsleben geht und die MHK verlässt. Zurück nach Kaiserslautern ging es nach diesen eindrucksvollen Tagen wieder First Class im ICE. Man könnte dies für Steinmetze schon fast standesgemäß nennen.