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Tag der offenen Tür

Am 21. Oktober 2017 wird erneut der TAG DER OFFENEN TÜR an der Meisterschule für Handwerker in Kaiserslautern veranstaltet. Das Motto lautet: Aus-, Fort- und Weiterbildung aus einer Hand an einem Ort!

Bildung sichert die Zukunft von uns allen. Dazu trägt die Meisterschule für Handwerker (MHK) in Kaiserslautern tatkräftig bei, bildet sie in ihren drei verschiedenen Schulformen doch Gesellen und Meister im Handwerk sowie Staatlich geprüfte Techniker aus. Die MHK und der Bezirksverband Pfalz als ihr Träger sehen darin eine wichtige Aufgabe.

Als größter „Ausbildungsbetrieb“ in der Region bildet die MHK in ihrer dreijährigen Berufsfachschule qualifizierten Nachwuchs in neun Berufen aus: Goldschmiede, Maler- und Lackierer, Steinmetze- und Steinbildhauer, Metallbauer, Tischler, Kfz-Mechatroniker, Feinwerkmechaniker, Informationselektroniker und Systemelektroniker. Theorie und Praxis werden hier aus einer Hand gelehrt. Die Auszubildenden erhalten nach erfolgreicher Ausbildung einen Abschluss, der dem Gesellenbrief gleichgestellt ist. Voraussetzung an der MHK zu lernen, ist mindestens der Sekundarabschluss I (ehemals Hauptschulabschluss). Wer in seinem Abschlusszeugnis der MHK befriedigende Leistungen nachweisen und mindestens ausreichende Fremdsprachenkenntnisse vorweisen kann, erlangt gleichzeitig den qualifizierten Sekundarabschluss I (Mittlere Reife). Kommt er mit diesem bereits an die Schule, kann er über einen begleitenden Ergänzungsunterricht neben dem Berufsabschluss sogar die Fachhochschulreife erwerben. An der MHK wird kein Schulgeld erhoben.

Wer bereits Gesellin oder Geselle ist kann in der einjährigen Fachschule den Lehrgang zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung besuchen. Der Schulbesuch ist kostenfrei, nur ein Sachkostenbeitrag wird erhoben. Der Lehrgang wird für bis zu 12 Berufe durchgeführt.

Aller guten Dinge sind drei. Daher bietet die Meisterschule Gesellinnen und Gesellen mit mindestens einem Jahr praktischer Erfahrung auch die Möglichkeit, sich zum Staatlich geprüften Techniker weiterbilden zu lassen. Dies ist in den Fachbereichen Hoch- und Tiefbau, Elektro mit den Schwerpunkten Energieelektronik oder Informationselektronik, Automatisierungstechnik mit den Schwerpunkten Prozessautomatisierung und Produktionsautomatisierung, Karosserie- und Fahrzeugbau und Maschinenbau möglich. Der Unterricht findet in modularisierter Form und im engen Kontakt zu Industrie und Handwerk statt. Auf Grund des guten Rufes der Schule sind für die Staatlich geprüften Techniker die Chancen auf Übernahme in Industrie- und Handwerksbetriebe sehr gut. Der Abschluss zum Staatlich geprüften Techniker schließt die Fachhochschulreife in Rheinland-Pfalz mit ein. Selbstverständlich ist auch diese Ausbildung, bis auf den Sachkostenbeitrag, kostenfrei.

Zur Erhöhung ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt können angehende Techniker den REFA-Grundschein erwerben oder die Ausbildereignungsprüfung ablegen.

Wer bereits die Techniker- oder Meisterprüfung hat, kann sich in einem zweijährigen Teilzeitunterricht zum Technischen Betriebswirt fortbilden lassen.

Mit all diesen Möglichkeiten hält die MHK ein rundes Paket von Aus-, Fort- und Weiterbildung aus einer Hand bereit.

Eine fundierte Ausbildung lohnt sich immer und eröffnet später den Weg in die Führungsetagen der Wirtschaftsbetriebe. Warum zögern, wenn es um die Zukunft geht?

Am 21. Oktober 2017 haben wir im Rahmen der Veranstaltung „Tag der offenen Tür“ von 9.00 bis 16.00 Uhr unsere Ausbildungswerkstätten geöffnet. Wir möchten unseren zukünftigen Schülerinnen und Schülern, allein oder mit den Eltern, unsere zukunftsorientierten Ausbildungsmöglichkeiten persönlich vorstellen. -> Flyer der Veranstaltung